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Rauhhaarteckel-Zwinger von den Kasematten
Sie finden mich in D-66706 Nennig, im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Luxemburg direkt an der Obermosel.
Entstehung des Teckels
Bereits im 13. Jahrhundert findet man in der Literatur die ersten Hinweise auf die Entstehung unseres Teckels. Es handelte sich um besonders niederläufige Bracken. Im 15. Jahrhundert tauchte dann erstmals der Name Dachs- bzw. Erdhund auf, wobei diese noch keine Ähnlichkeiten mit unseren heutigen Teckeln hatte.
Mitte des 18. Jahrhunderts begann man dann mit einer planmäßigen Zucht. Man kreuzte eine sehr kurzläufige Hannoversche Schweißhündin mit einem noch niedrigeren rot-gestromten Kuhhirtenhund. In diese kreuzte man dann scharfe Dachshunde ein.
Die kontrollierte Zucht begann dann mit Gründung des Deutschen Teckelklubs im Jahr 1888. Damit begann der Siegeszug des Teckels, jedoch waren diese kurzhaarig.
Damals wurde er noch bevorzugt an Förster bzw. Jäger abgegeben. Der Teckel brillierte damals wie heute mit seiner jagdlichen Zuverlässigkeit und Unkompliziertheit und mit seiner starken Bindung an die Familie. Kaum ein Försterhaus in dem es keinen Teckel gab! Der Försterhund war geboren.
Der Kurzhaarteckel steckt in allen Teckeln. Beim Langhaar wurden Kurzhaarteckel mit Spaniel und Wachtel gekreuzt.
Beim Rauhhaarteckel wurde Dandy-Dinmont-Terrier eingekreuzt, welches uns das robuste und wetterfeste Haar einbrachte.
Wesensfestigkeit, Jagdpassion, Härte, Fährten- und Spurlaut, eine gute und feine Nase und die Fähigkeit im Bau zu jagen gehören zu den besten Eigenschaften eines jeden Teckels. Auch bei der Stöberarbeit und bei der Nachsuche ist er ein zuverlässiger Jagdhelfer. Der perfekte Allrounder eben.
Als Familienhund zeigt sich der Teckel als sehr kinderlieb und wachsam.




